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LIGNUM Holzwirtschaft Schweiz - Der Klimawandel verschärft in Graubünden mit höheren Temperaturen und vermehrten Trockenperioden die Gefahr von Waldbränden. In den nächsten zehn Jahren will der Kanton rund 20 Millionen Franken in die Waldbrandprävention und die Feuerbekämpfung investieren.

Graubünden wappnet sich gegen vermehrte Waldbrände

Der Klimawandel verschärft in Graubünden mit höheren Temperaturen und vermehrten Trockenperioden die Gefahr von Waldbränden. In den nächsten zehn Jahren will der Kanton rund 20 Millionen Franken in die Waldbrandprävention und die Feuerbekämpfung investieren.

Mit dem neu erarbeiteten Konzept ‹Waldbrandprävention 2030› rüstet sich der Kanton Graubünden gegen das erhöhte Risiko von Waldbränden. Bis zum Jahr 2030 sollen für rund CHF 19 Mio. 66 neue Löschwasserbecken oder -teiche erstellt sowie acht bestehende Wasserentnahmestellen ausgebaut werden, damit im Brandfall genügend Wasserreserven kurzfristig verfügbar sind.

 

Insbesondere für wichtige Schutzwälder und Infrastrukturen soll das Netz der Wasserverfügbarkeit mit künstlichen Wasserteichen sowie fixen und mobilen Löschbecken verbessert werden. Die Wasserentnahmestellen dienen dem schnellen Löscheinsatz mit Helikoptern und anschliessend der Brandbekämpfung vom Boden aus. 

 

Mit Investitionen von rund CHF 1 Mio. werden die bestehenden, spezifisch für die Waldbrandbekämpfung eingerichteten Materialstützpunkte mit zusätzlichem Feuerbekämpfungsmaterial ausgerüstet. Feuerwehr und Forstdienst wollen künftig in der Ausbildung enger zusammenarbeiten. Ausserdem soll die Präventions- und Informationsarbeit verstärkt werden. Denn rund drei Viertel aller Waldbrände sind vom Menschen verursacht.

Link www.gr.ch

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